Islamisches Zentrum Hamburg
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Nachrichten Code : 190749
Datum der Veröffentlichung : 12/5/2017 3:33:00 PM
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Mohammad, Prophet des Islam (s.a.s.)



Einigen historischen Überlieferungen zufolge war der Geburtstag von Prophet Mohammad am 12. Rabi I, aber viele Überlieferungen bestätigen seine Geburt auch am 17. Rabi I., 570 n. Chr. in Mekka. Sein Vater war Abdullah, Sohn des Abdulmutalib, und seine Mutter war Amina, die Tochter Wahabs. Beide gehörten zum großen Stamm der Qureisch. Der Vater des Propheten war auf der Rückkehr von einer Reise nach Damaskus erkrankt, und verstarb noch vor der Geburt seines Sohnes. Wie in jener Zeit in Mekka üblich, wurde Mohammad nach seiner Geburt in die Obhut einer Amme namens Halima gegeben, damit er in einer gesunden und reinen Umgebung aufwachsen konnte. Als Mohammad im alter von sechs Jahren auch seine Mutter verlor, lebte er zunächst bei seinem Großvater Abdulmutalib, und nachdem dieser zwei Jahre später ebenfalls verstarb, kam er in die Obhut seines Onkels Abutalib, der sich mit der Erziehung seines Neffen die größte Mühe gab. Als er Mohammad auf eine Reise nach Damaskus mitnahm, erklärte ein Mönch namens Bahira, dass er die Zeichen des Propheten in dem Jungen entdeckt habe.

Als wichtigste Ereignisse vor der Heirat des Propheten des Islam ist seine Beteiligung an einem Vertrag zu nennen, in dem sich einige Mekkaner verpflichteten, jeden schwachen Menschen zu unterstützen und seine Rechte zu schützen. Mohammad war als ehrlicher und wahrhaftiger Mensch bekannt, und deshalb nannte man ihn „amin“, d. h. zuverlässig und vertrauenswürdig. Diese Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit beeindruckten auch Chadidscha, die ihm ihr ganzes Kapitel für den Handel mit Damaskus zur Verfügung stellte und ihm sogar die Heirat mit ihr vorschlug. Chadischa war eine treue Ehefrau für Mohammad, und solange sie lebte, hat er keine andere Frau geheiratet. Sie hatten einige gemeinsame Kinder, wobei die Söhne alle sehr früh verstarben und seine Tochter, Hazrate Fatima (a.s.), die bekannteste war.

Im Alter von 40 Jahren wurde Mohammad von Gott zum Propheten ernannt, und er hat zunächst seine Familienagehörigen zum Glauben an den einen und einzigen Gott eingeladen. Nach drei Jahren wurde ihm geboten, seine Einladung auf alle Menschen vom Stamme der Qureisch auszuweiten.

Mohammad und die Muslime, die sich ihm angeschlossen hatten, erlebten danach eine Zeit voller Härten und Schwierigkeiten, denn die Qureisch begannen, sie zu verfolgen und zu bekämpfen. Deshalb verließen der Prophet und die Muslime Mekka, und wanderten nach Medina aus. Diese Auswanderung (Hidschra) markiert den Beginn der islamischen Zeitrechnung. Denn danach hat der Prophet die Menschen nicht nur zum Glauben an den einen Gott, sondern auch zur sozialen Gerechtigkeit und Gründung einer vorbildlichen menschlichen Gesellschaft aufgerufen.




Hazrate Imam Dscha’far Sadeq (a.s.)

Imam Dscha’far ibn Mohammad wurde am 17. Rabi I im Jahre 80 n. H. in Medina geboren. Er hatte verschiedene Ehrennahmen, von denen Sadeq (ehrlich), Saber (geduldig), Fazel (wissend) und Taher (rein) die bekanntesten sind; weil seine Worte stets durch Ehrlichkeit beeindruckten, wurde er Sadeq genannt. Imam Sadeq lebte ca. 12 Jahre mit seinem Großvater, Imam Zaynu-l-Abidin (a.s.), und 19 Jahre mit seinem Vater, Imam Mohammad Bagher (a.s.), zusammen. Nach dem Tod seines Vaters war er 34 Jahre lang Imam der Muslime.

Die Rechtsschule der Schiiten, die als dscha’faritische Rechtsschule bekannt ist, bezieht sich auf Imam Dscha’far Sadiq (a.s.), denn der Hauptteil der islamischen Rechtsvorschriften dieser Rechtsschule stammt von Imam Dscha’far Sadeq. Von ihm sind so viele Überlieferungen vorhanden wie von keinem anderen Imam. In seiner Zeit ist die islamische Rechtsprechung überhaupt erst zustande gekommen, und es war eine Zeit, die von einer Fülle von Überlieferungen, der Entstehung der Theologie und einer Vielfalt der theologischen Diskurse gekennzeichnet ist.


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