Islamisches Zentrum Hamburg
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Nachrichten Code : 70445
Datum der Veröffentlichung : 3/6/2015 5:33:55 PM
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Fatima (a.) Mittelpunkt der Solidarität der Muslime und Vorbild den Menschen

Fatima-ta-Zahra (a.) ist eine Frau, die in der Schule des Islams und unter Aufsicht der reinsten Menschen den Propheten Muhammad und Khadidscha (a.) groß geworden ist.

Freitagsansprache vom 06 März 2015

von Hujjat ul-Islam Ansari

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

Aller Lobpreis gebührt Gott, dem Erhabenen, dem Herrn aller Welten. Wir danken Ihm für Seine Gnade und Seine Gaben und bitten Ihn um Hilfe und Rechtleitung in allem, was wir tun, und hoffen, dass Er uns in Seine Gunst aufnimmt. Sein Frieden und Segen sei mit unserem Propheten Muhammad, seinen reinen Nachkommen und seinen rechtschaffenen Gefährten. O Diener Gottes, ich rate mir selbst und Ihnen allen zur Ehrfurcht vor Gott und zum Gehorsam gegenüber Seinen Geboten.

Wir befinden uns in den Trauertagen der Herrin Fatima (a.) Tochter des Propheten Muhammad (Friede und Segen Gottes sei mit ihn und seine Familie), deswegen ist angebracht in dieser Freitagsansprache über diese großartige Frau zu sprechen.

Fatima-ta-Zahra (a.) ist eine Frau, die in der Schule des Islams und unter Aufsicht der reinsten Menschen den Propheten Muhammad und Khadidscha (a.) groß geworden ist.

Ohne Zweifel, gehört sie zu den beliebtesten und hochangesehensten Frauen der Welt.

Sie hat diese besondere Stellung nicht nur auf Grund ihre Herkunft, sondern sie selbst war ein vollkommenes Wesen.

Über ihre hohe Stellung, sind sich alle Rechtschulen des Islams einig.

Z.B. sind sich alle einig, dass in der Geschichte von Mubahala, im heiligen Koran, als einzige Frau nur die Herren Fatima Zahra (a.) gemeint ist. So heißt es hierzu im heiligen Koran:

Und wenn sich jemand mit dir über sie streitet, nachdem das Wissen zu dir kam, so sprich: "Kommt her, lasset uns rufen unsre Söhne und eure Söhne, unsre Frauen und eure Frauen und unsre Seelen und eure Seelen. Alsdann wollen wir zu Allah flehen und mit Allahs Fluch die Lügner bestrafen."

Auch westliche Wissenschaftler haben über ihr Leben und ihre Stellung geforscht, so dass man erkennen kann, dass sie über den Islam hinaus bekannt ist und eine interreligiöse Position hat.

Der Islam sieht sowohl eine individuelle Verpflichtung als auch eine gesellschaftliche für den Menschen vor. Da sie an der Spitze der Gläubigen stand, hat Fatima Zahra (a.) in all diesen Schichten eine vollkommene Stellung erreicht.

Trotz ihres kurzen Lebens, war ihr Dasein so hochwertig und besonders, dass man erkennen kann, dass ein Leben nicht immer von Dauer sein muss um ein Vorbild für die Menschen zu werden. Wichtig ist, dass Sie, Asia, Maryam und Khadidscha Vorbilder nicht nur für Frauen sind, sondern für alle Menschen.


Sie war eine liebevolle Tochter für ihren Vater, eine vorbildliche Ehefrau für ihren Mann und vollkommene Mutter für ihre Kinder.

Vor der Offenbarung des Islams hatte die Frau in der damaligen Zeit eine sehr niedrige Stellung. Es war der Islam, welcher die Gesellschaft aus der Dunkelheit befreite und der Frau ihre wahrhaftige Stellung wieder zuteilwerden ließ.

Durch den Umgang und die Worte des Propheten erkennen wir sehr deutlich, dass er sich sehr um die Stellung der Frau bemüht hat.

Der Islam sieht keinen Unterschied zwischen Mann und Frau, denn der Mensch wird an seinem spirituellen Wesen gemessen und nicht an seinem Körper.

So ist es nicht verwunderlich, dass Gott im Koran einige Frauen als Vorbilder für die gesamte Menschheit genannt hat wie in diesem Vers:

Und Allah legt denen, die glauben, das Beispiel von Pharaos Frau vor, als sie sagte: "Mein Herr! Baue mir ein Haus bei Dir im Paradies und befreie mich von Pharao und seinen Taten und befreie mich von dem Volk der Ungerechten!"

In der Menschheitsgeschichte wurde die Frau sehr Lieblos und unbeachtet behandelt, so dass sich viele verschiedenen Bewegungen und Kampanien gegründet haben um die Rechte der Frau wieder klar zu stellen.

Ich möchte alle Wissenschaftler und Denker einladen, die nach den Rechten und der wahren Stellung der Frau suchen und forschen, dass sie zu unseren wahrhaftigen Quellen ohne Vorbehalte und Vorurteile erforschen, um ihr Ziel zu erreichen.

Wenn die wahre Stellung der Frau in der Vergangenheit wirklich richtig klar gestellt wäre, würde die Frau heute nicht unter dem Deckmantel der Gleichberechtigung ständig ausgenutzt werden.

 

 



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